Programmieren lernen in der Schule? Digitaler Unterricht mit Calliope!

programmieren vom Programmierer lernen - ohne Registrierung - ohne Social Networks - ohne Bedingungen - anonym und kostenlos

CALLIOPE

Vorwort

Programmieren in der Grundschule steht im Lehrplan. Ich bin kein Lehrer. Ich habe Informatik studiert und bin als freiberuflicher Softwareentwickler tätig, schon seit vielen Jahren im HomeOffice. Im Januar 2020 gab mir eine Lehrerin eine Schachtel in die Hand mit der Aufschrift "CALLIOPE mini". Ich hatte gerade meinen Bundesfreiwilligendienst in dieser Grundschule um 6 Monate verlängert. Ich bemühe mich zwar um eine Stelle als Netzwerkadministrator oder Schulassistent, aber die Digitalisierung der Schulen ist ohne Personal geplant. → technische Unterstützung. Digitale Bildung, die durch zusätzliches nichtpädagogisches Personal erst möglich werden würde, findet nicht statt.

Wie Schüler programmieren lernen können, war schon 1986 ein Thema. Ich war als Informatik Student an der Entwicklung des Bildungscomputers A 5105 (BIC) unmittelbar beteiligt und habe die BASIC-Programme getestet, die in die Programmier-Handbücher gedruckt wurden. 1988 habe ich den BIC der Öffentlichkeit vorgestellt. 1989 ging der BIC in Serienproduktion und ich selbst habe in einer EOS das erste Computerkabinett vernetzt "BICLAN".

Jetzt bin ich also in der Grundschule und habe die Gelegenheit, CALLIOPE mit Schülern zu testen und die Möglichkeiten der Programmierung zu erforschen. Auch Hardware habe ich angeschlossen, an die vorhandenen Steckverbinder und an die Lötstellen.

Erziehung ist Vorbild und Liebe. Kinder lernen von Vorbildern, die das Programmieren lieben, oder sie lernen es nicht. Ich denke da zuerst an interessierte Eltern. CALLIOPE ist kein Ball, den ein Kind fallen lässt, und schon hat es funktioniert. Kinder müssen eigentlich nur die Bedienung eines gewöhnlichen PC vorgemacht bekommen, ein gesundes Interesse an logischen Strukturen haben Kinder von Natur aus, dann werden sie mit der grafischen Programmierumgebung bald besser klar kommen, als die alten Informatiker.

Programmierung ohne "CALLIOPE mini" beginnen: im Simulator.

Weil die Block-Editoren einen Simulator enthalten, kann mit Programmierung auch begonnen werden, wenn noch kein CALLIOPE mini zur Verfügung steht, also jetzt sofort → MakeCode. Anzeigen von Zeichen und Farben mit den Leuchtdioden, drücken der Tasten, abspielen von Tönen und anderes funktioniert unmittelbar auf dem Bildschirm und Lautsprecher am PC. Nachteil ist, dass man den Simulator nicht überall hin mit nehmen kann.

Anleitung für Lehrerinnen und Eltern mit dem CALLIOPE zu beginnen.

Als Programmierer, der sich seit vielen Jahren mehr mit Kindern beschäftigt hat als mit Informatik, und beides verbinden will, kann ich interessierte Eltern und Lehrerinnen dabei unterstützen, mit dem CALLIOPE zu beginnen. "CALLIOPE mini" kostet nur so viel wie ein Schulbuch und kann bei den bekannten Online-Händlern bestellt werden. Eltern und Lehrerinnen sollen den Kindern die Voraussetzungen zur Verfügung stellen und die grundsätzliche Bedienung von CALLIOPE und PC erklären. Das ist so einfach wie ein USB-Stick und wird in der CALLIOPE Gebrauchsanweisung beschrieben.

Kinder werden bald allein mit dem Block-Editor programmieren.

Wenn dann Kinder freiwillig anfangen zu programmieren, können sie diese Internetseite selbstständig nutzen, Beispiel-Projekte (.hex-Dateien) herunter laden, eigene Projekte hoch laden oder Fragen stellen. Am Ende der Kapitel sind Aufgaben gestellt, die teilweise online gelöst werden können. Bei falschen Eingaben erfolgen noch Hinweise zum Lösungsweg bis schließlich angezeigt wird, dass die Lösung richtig ist. Nebenbei werden die wichtigsten Begriffe erklärt wie z. B. "Digital", "Byte" und "Datei".

Digitaler Unterricht und GTA im Internet, in der Schule, zu Hause.

Das hoch laden und herunter laden der .hex-Dateien soll es auch ermöglichen, an verschiedenen PC's an einem Projekt weiter zu arbeiten, zum Beispiel im Computerkabinett und zu Hause. Der Austausch der Projekte innerhalb einer Klasse oder Schule, ohne dass die hochgeladenen Dateien öffentlich sind, ist jetzt schon möglich. Alles funktioniert ohne Registrierung und ohne persönliche Daten. Es werden keine sozialen Netzwerke eingebunden oder verlinkt.

Möglich sind aber auch Vereinbarungen oder Verträge, um individuelle Anforderungen zu erfüllen. Das kann die Programmierung individueller Lösungen sein, das Bereitstellen eigener Lehrmaterialien mit Benutzeranmeldung, bis zur Nutzung des Webservers mit eigener Domain. Das Angebot gilt nicht nur für Schulen, sondern auch für die "außerschulische Medienbildung".

Vielleicht werden demnächst digitale Ganztagsangebote gebraucht - hier ist das jetzt schon möglich.

In Zukunft: GTA und Mitwirkung im Unterricht

Für die Zukunft stelle ich mir vor, Programmierung in Schulen als Ganztagsangebot (GTA) anzubieten oder auch direkt im Unterricht mitzuwirken. Mein Angebot digitale Kompetenz zu vermitteln ist von der ersten Klasse bis zum Abitur möglich und auch nicht auf CALLIOPE beschränkt.

Eigene Beispiele und Projekte hier veröffentlichen.

Helft alle mit, dass hier Digitaler Unterricht möglich wird! Ich betreibe einen eigenen Webserver (Microsoft IIS), auf dem die technischen Voraussetzungen kostenlos zur Verfügung stehen.

Engagierte Informatik-Lehrer können ihr Wissen hier genau so weiter geben wie Programmierer im Ruhestand.

Den Anfang machen dürfen auch interessierte Eltern, die mit ihren Kindern zu Hause experimentieren. Teile Eure Projekte mit! Bitte meldet Euch per E-Mail oder anonym über das Formular!

Die Internetseite kann gedruckt werden wie ein Buch und ist kostenlos.

Um den Lehrerinnen "Programmieren in 45 Minuten" erst möglich zu machen, gibt es immer mehr Bücher zu kaufen nach dem Motto: "Ausgearbeitete Stunden für einen digitalen Unterricht. Keine Programmierkenntnisse nötig!"

Alle Internetseiten von mir können ebenfalls wie ein Buch gedruckt und abgeheftet werden, um sie jederzeit ohne Computer lesen zu können. Die Arbeitsblätter können zwar auch gedruckt werden, aber online wertet der Webserver die Antworten direkt aus. Wenn eine Schule an den Antworten der Schüler interessiert sein sollte, lässt sich das über eine Vereinbarung realisieren.

Cookies werden nicht verwendet und es gibt auch keine Werbung. Für die Nutzung der Internetseite und Beantwortung von E-Mails entstehen keine Kosten. Wer Beiträge zur Verfügung stellt, erhält auch keine Vergütung.

Weitere Domains von mir: [ www.elssner.de ] [ www.kinderreisen.de ] [ www.redabas.de ]

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